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/// Projekte / NSL-Projekte

NSL-Projekte

Eine Auswahl laufender und abgeschlossener Projekte:

Future Cities Laboratory
Dieses Jahrhundert wird zum ersten Mal mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten leben. Diese urbanen Strukturen ökologisch und ökonomisch nachhaltig und mit Lebensqualität zu entwerfen, ist eine der grossen aktuellen Herausforderungen. Deshalb hat die ETH Zürich das «Future Cities Laboratory»-Projekt (FCL) in Zürich und Singapur gestartet. Die Forschung beim FCL konzentriert sich auf drei Themen: Nachhaltige Bautechnologien, die Stadt als urbanes System und die Beziehung zwischen städtischer und ländlicher Umwelt. Die Architekten, Planenden und Wissenschaftlerinnen sehen und entwerfen die Stadt als dynamisches System, in dem Menschen interagieren und wo Ressourcen wie Energie, Wasser, Raum, Kapital, Material oder Informationen ständig im Fluss sind. Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Ein Forschungsprojekt unter Beteiligung u.a. der Professuren von Marc Angélil, Kay W. Axhausen, Kees Christiaanse, Christophe Girot, Adrienne Grêt-Regamey, Vittorio Magnago Lampugnani und Christian Schmid. Abschlussberichte

Urbane Potentiale und Strategien in metropolitanen Territorien
. Am Beispiel des Metropolitanraums Zürich (NFP65)
Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, den Urbanitätsbegriff zu aktualisieren. Drei Fallstudien in der Metropolitanregion Zürich bilden den Hintergrund einer Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Stadtregion und der Frage nach der Qualifizierung spezifischer urbaner Konstellationen. Unter Einbezug historischer, gestalterischer und soziologischer Aspekte und unter Berücksichtigung der für urbane Entwicklungs- und Transformationsprozesse einsetzbaren Ressourcen wurden nachvollziehbare und vergleichbare Angaben zur nachhaltigen Bewältigung aktueller Planungs- und Entwurfsaufgaben erarbeitet. 
Ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Professuren von Marc Angélil, Kees Christiaanse, Vittorio Magnago Lampugnani, Christian Schmid und Günther Vogt. Abschlussberichte / Handbuch

Landscape Visualization and Modeling Lab – LVML
Das departementsübergreifende Landscape Visualization and Modeling Lab ist durch den Einsatz aktueller Technologien im Bereich der Landschaftsvisualisierung und -modellierung ein Kompetenzzentrum für Forschungsprojekte und Anwendungen innerhalb der Lehre. Das computergestützte Lab ist das erste in Europa, das die Verarbeitung von GIS Informationen mit modernen 3D Visualisierungs- und CNC-Modellierungstechniken verknüpft. Es versteht sich als Weiterentwicklung des in den 80er Jahren vom Institut für Orts-, Regional- und Landesplanung (ORL-ETH) in Zusammenarbeit von D-BAUG und D-ARCH initiierten state-of-the-art Visualisierungslab.

The Swiss Spatial Sciences Framework (S3F)
Die Arbeitsgruppe Raumwissenschaften, bestehend aus Mitgliedern der ETH Zürich, der EPF Lausanne und der WSL, hatte den Auftrag, für die Zukunft bedeutende Forschungsziele im Bereich der Raumwissenschaften in der Schweiz und in Europa zu definieren. Um diesen Auftrag zu erfüllen, führte die Arbeitsgruppe ein mehrteiliges Symposium durch, an dem nationalen und internationalen Experten und Expertinnen die folgende Frage gestellt wird: «Was sind die entscheidenen Forschungsfragen im Gebiet der Raumwissenschaften in der Schweiz und in Europa?». (Laufzeit 2006-2010)

Zukunft urbane Kulturlandschaften
Das Netzwerk Stadt und Landschaft (NSL) hat sich im trans- und interdisziplinären Forschungsprojekt «Zukunft urbane Kulturlandschaften» (Laufzeit 2004-2006) zur Aufgabe gestellt, in fünf Teilprojekten Funktion und Entwicklung urbaner Kulturlandschaften zu untersuchen. «Urbane Kulturlandschaften» sind durch Aktivitäten des wirtschaftenden Menschen geprägte und strukturell urbanisierte Landschaftsausschnitte. Ziel war, Methoden und Instrumente sowie Leitbilder für Planung, Entwurf und Gestaltung dieser Räume zu formulieren. Als hauptsächliches Referenzgebiet diente das nördlich der Stadt Zürich gelegene Glattal. Dieser suburbane Raum zwischen dem Flughafen Zürich und dem Greifensee entwickelt sich sehr dynamisch. Aufgrund der fortschreitenden Umwandlung und Verdichtung gilt es, die Bedeutung von urbanen Kulturlandschaften anzuerkennen und sich der Lebensqualität für die Bevölkerung anzunehmen.