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Gutes Wohnen fürs kleine Portemonnaie: Deutliche Worte und Lösungsansätze an der No cost Housing Conference

Gutes Wohnen fürs kleine Portemonnaie: Deutliche Worte und Lösungsansätze an der No cost Housing Conference
Die Städte unserer Erde wachsen rasant. In kürzester Zeit entwickeln sich kleine Dörfer zu Millionenmetropolen. Gewohnt wird Schulter an Schulter und das zu Preisen, die sich Haushalte mit tiefen Einkommen kaum oder gar nicht mehr leisten können. Neue, innovative Wohnbaustrategien scheinen unausweichlich zu sein. 

Mit diesem Thema setzten sich kürzlich in Zürich Fachleute aus Wissenschaft und Praxis sowie Nachwuchsforschende aus aller Welt auseinander. Alleine der Titel der Konferenz war schon eine radikale und zugleich provokative Botschaft: No Cost Housing Conference. Kostengünstiger Wohnungsbau als weltweite Dringlichkeit: Auch in Ballungszentren sollen einkommensschwache Bevölkerungsgruppen zahlbaren Wohnraum finden. Mit diesem brisanten Thema befassten sich rund 150 Teilnehmende aus 29 Ländern während zweier Tage im ONA Oerlikon. Höhepunkt der beiden Konferenztage war die gemeinsame Erarbeitung eines Schlussdokuments. In der sogenannten Oerlikon Declaration hielten sämtliche Teilnehmende die wichtigsten Resultate und neuen Erkenntnisse aus allen Beiträgen der No Cost Housing Conference fest. Diese gilt als wichtiges Dokument für die Vorbereitungen von Habitat III (17.–20. Oktober 2016 in Quito, Ecuador) und wird in Kürze veröffentlicht.

Organisiert wurde die Konferenz von ETH Wohnforum – ETH CASE, dem Lehrstuhl für Architektur und Städtebau/Urban Think Tank von Prof. Alfredo Brillembourg und Prof. Hubert Klumpner und UN-Habitat.

Bild: Teilnehmende der Schlussdiskussion zur «Oerlikon Declaration». Bild: zvg