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Geschätzte Leserinnen und Leser

Die zweite Ausgabe des NSL-Newsletters beinhaltet schwergewichtig das Thema Städtebau: das Team von Kees Christiaanse entwirft für die 4. Internationale Architekturbiennale Rotterdam den Nährboden für ein fruchtbares Zusammenleben von Leuten und unterschiedlichen sozialen Gruppen in der Stadt. Mehr Lesestoff gibt es zum erfolgreich getesteten E-Learning-Projekt der Professur für Geschichte des Städtebaus. Und: das ETH-Studio Basel zeigt uns Basels städtebauliche Entwicklung als Comic. Wir wünschen viel informatives Vergnügen.

«Der Entwurf bestand darin, Regeln für eine graduelle Transformation zu konzipieren»

Bildnachweis: www.holcimfoundation.org

Kees Christiaanse, Architekt, Urbanist und Professor für Architektur und Städtebau an der ETH Zürich, spricht mit Fabienne Hoelzel über offene Stadtstrukturen, soziale und kulturelle Koexistenz sowie Stadterneuerung und informelle Prozesse. Er kuratiert die
4. Internationale Architekturbiennale Rotterdam. Die Ausstellung trägt den Titel Open City – Designing Coexistence und wird am
24. September 2009 im Netherlands Architecture Institute (NAI) eröffnet.

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Open City: Designing Coexistence

Bildnachweis: von rechts, im Uhrzeigersinn: Urban Age, Fabienne Hoelzel, blog-of-brad.blogspot.com

Die Offene Stadt ist Thema der 4. Internationalen Architekturbiennale Rotterdam 2009. Was bedeutet Offene Stadt und was beeinflusst sie? Diese Fragen zu Stadt und Gesellschaft beschäftigt die Professur Kees Christiaanse, Institut für Städtebau.

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Geschichte des Städtebaus im Netz

Bildnachweis: Gabriela Barman-Krämer

Ab Herbstsemester 2009 wird die Professur für Geschichte des Städtebaus ihre traditionellen Lehrinstrumente um eine interaktive, web-basierte Lernumgebung erweitern. Durch diese neue Form des selbst gesteuerten Lernens sollen die Architekturstudentinnen und Architekturstudenten die Geschichte als geisteswissenschaftliche Disziplin und intellektuelle Inspirationsquelle besser verstehen und städtebauliche Handlungskonzepte üben, die sie auch in ihre Entwurfsarbeit einbeziehen können.

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Basels Planung als Comic: MetroBasel

Bildnachweis: ETH Studio Basel

Wie plant man eigentlich eine Stadt, die sich über drei Länder erstreckt? Wie könnte sich die Region in den nächsten Jahren verändern? Ein See für Basel? Ein städtischer Platz, mitten über dem Rhein schwebend? Lineare Parks, die sich aus dem Jura, dem Schwarzwald und den Vogesen in die Kernstadt ziehen? Neue Wohnquartiere am Rhein? Diese und weitere Ideen sind Inhalt der Studie über Basel und seine tri-nationale Region.

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Aktuelle Projekte

Abschlussbericht Raum+

Dank ihrer grossen Teilnahmebereitschaft kommen die Regionen in Baden-Württemberg und im Kanton Basel-Landschaft im verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Boden einen Schritt weiter. Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes Raum+ empfiehlt einen landesweiten Flächenmanagementprozess zu etablieren, bietet eine Übersicht zu Innenentwicklungspotenzialen und zeigt, wie wichtg die Unterstützung der verschiedenen Akteure ist. Schlussbericht

Benzinpreis und Bahnnutzung

Im Rahmen der Studie wurden Stated Preference (SP) Befragungen zur Verkehrsmittelwahl und der langfristigen Ausstattung mit Personenwagen und ÖV-Abonnementen durchgeführt. Die Befragungen wurden unter stark veränderten Preisstrukturen im motorisierten Individualverkehr (Benzinpreise bis zu 5.- CHF/l), aber auch im öffentlichen Verkehr, durchgeführt. Die entsprechenden kurz- und langfristigen Nachfragereaktionen wurden aus den erhobenen Daten mit Hilfe von Entscheidungsmodellen quantifiziert. Kontaktperson: Claude Weis

Eduard Neuenschwander. Architekt und Umweltgestalter

Eduard Neuenschwanders Werk überschreitet Grenzen: Er ist sowohl Architekt als auch Umweltgestalter und versteht sich zudem als Biologe und Denkmalpfleger. Das Œuvre des 1924 geborenen Gestalters, das in Zürich unter anderem die Kantonsschule Rämibühl, der westliche Teil des Irchelparks und das vor dem Abriss gerettete Haus am Rindermarkt 7 umfasst, ist von einem ganzheitlichen Denken geprägt. Zum Werk des vielseitigen Gestalters erscheint im gta Verlag diesen September ein Buch. Es entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes an den Professuren Christophe Girot (Landschaftsarchitektur) und Peter Märkli (Architektur). Mehr

Publikationen März bis Mai 2009

Auswahl

Christiaanse, Kees; Kretschmann, Nicolas; Makynen, Tommi; Baum, Martina (2009): Situations Perm. Urban Design Studio 2008. Zürich: Professur für Architektur und Städtebau - Prof. Kees Christiaanse.
Das Urban Design Studio wurde von der Stadt Perm eingeladen, um einen Masterplan für die Stadt mitzuentwickeln. 40 Studierende erarbeiteten für drei verschiedene Gebiete Perms Transformationsvorschläge, die nicht nur situativen Charakter besitzen, sondern auch in ähnlichen Städten Russlands angewendet werden könnten.

Girot Christophe (2009): Raus aus dem Garten, rein in die Landschaft. In: Hönig, Roderick; Moll, Claudia (Hrsg.): Unterwegs in Zürich und Winterthur: Stadträume und Landschaftsarchitektur 2000–2009. Zürich.
Der Führer durch die Städte Zürich und Winterthur behandelt sechzig wegweisende Projekte zeitgenössischer Landschaftsarchitektur. In seinem Essay rollt Christophe Girot die Geschichte der Schweizer Aussenräume und der jungen Disziplin auf. Der Führer wird so zu einer Standortbestimmung der zeitgenössischen Landschaftsarchitektur. Mehr

Lampugnani, Vittorio Magnago (2009): For a Contemporary City of Normality. In: Swisspearl Architecture 8, April, S.2-5.
It is not the large and imposing monuments pictured on the advertising brochures and postcards that make the city what it is, but the individual neighbourhoods with their continuity of housing that is anything but remarkable. On the contrary, they define – facette-like – the very normality upon which the viability and quality of life of a city rests far more than upon tourist attractions.

Meister, Konrad; Rieser, Marcel; Ciari, Francesco; Horni, Andreas; Balmer, Michael; Axhausen, Kay W. (2009): Anwendung eines agentenbasierten Modells der Verkehrsnachfrage auf die Schweiz. Bonn: Strassenverkehrstechnik, 53 (5) 269-280. PDF
In dem Beitrag wird die Anwendung des Simulationssystems MATSim-T auf den Straßenverkehr der ganzen Schweiz präsentiert. Die tageszeitliche Dynamik der Verkehrsnachfrage kann gut abgebildet werden, was ein Vergleich mit Zähldaten und repräsentativen Beobachtungen zeigt.

Weidmann, Ulrich; Moll, Stephan; Schmidt, Philipp (2009): Ein Trassenpreissystem aus Umweltsicht unter besonderem Augenmerk des Lärms. Studie. Zürich: IVT Schriftenreihe, 143, ETH Zürich. Bestellung
Die Studie befasste sich mit der Konzeption und Bewertung verschiedener Varianten von lärmabhängigen Trassenpreissystemen zur Reduktion des Schienenlärms. Zusätzlich ist die Wirkung dieses Anreizinstrumentes in Abhängigkeit verschiedener Szenarien und Ausgangslagen detailliert untersucht worden.

Wissen, Ulrike; Grêt-Regamey, Adrienne (2009): Advanced analysis of spatial multi-functionality to determine regional potentials for renewable energies. In: Schrenk, M.; Popovich, V.V.; Engelke, D.; Elisei, P.: REAL CORP 2009, Proceedings/Tagungsband. Sitges, Spain, 22-25 April 2009. PDF
The integration of new structural elements into our environment contributes to ongoing changes in landscape and urban systems coming along with a loss of natural resources and many heritage values, and dramatic consequences for human livelihoods and biodiversity. In this paper we present a concept to take into account landscape multi-functionality to determine regional potentials for a diverse mix of renewable energy schemes as basis for a pro-active regional development.

Die vollständige Publikationsliste März – Mai 09 finden Sie hier.

Impressum

Redaktionsteam

Anne Brandl, Institut für Städtebau
Claudia Gebert, Koordinationsstelle NSL, Chefredaktion
Kerstin Höger, Institut für Städtebau
Michael Löchl, Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme
Claudia Moll, Institut für Landschaftsarchitektur
Philipp Neff, Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung