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Geschätzte Leserinnen und Leser

Nicht nur im Alltag nutzen und konsumieren wir Bilder und Videos, auch in der Forschung wird fotografiert und gefilmt. In dieser Ausgabe erfahren Sie, wie mit dreidimensionaler Landschaftsvisualisierung zukünftige Entwicklungen dargestellt werden, was bildbasierte Forschung bedeutet und weshalb das Branding einer Stadt wichtig ist. Ausserdem präsentieren die Landschaftsarchitekten ihre gesammelten Videoschätze. Wir wünschen viel informatives Lesevergnügen.

Landscape Visualization and Modeling Lab – LVML

Landscape Visualization and Modeling Lab – LVML

Das neu gegründete departementsübergreifende Landscape Visualization and Modeling Lab ist durch den Einsatz aktueller Technologien im Bereich der Landschaftsvisualisierung und -modellierung ein Kompetenzzentrum für Forschungsprojekte und Anwendungen innerhalb der Lehre. Das computergestützte Lab ist das erste in Europa, das die Verarbeitung von GIS Informationen mit modernen 3D Visualisierungs- und CNC-Modellierungstechniken verknüpft. Es versteht sich als Weiterentwicklung des in den 80er Jahren vom Institut für Orts-, Regional- und Landesplanung (ORL-ETH) in Zusammenarbeit von D-BAUG und D-ARCH initiierten state-of-the-art Visualisierungslab.

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Bilderfragen - zum Umgang mit Bildern in Entwurf und Forschung

Bilderfragen - zum Umgang mit Bildern in Entwurf und Forschung

Wenn ein Haus gebaut, ein Stadtteil realisiert oder ein Park angelegt wird, sind im Vorfeld immer auch eine grosse Anzahl verschiedenster Bildmedien daran beteiligt: Historische Fotografien und Karten, Skizzen und technische Zeichnungen, Videos, Fotos von Modellen oder CAD Bilder, auf Papier oder in digitalen Bildspeichern, in Blogs, Broschüren oder Powerpoint-Präsentationen. Der architektonische Entwurf ist Teil einer kaum übersehbaren Bildproduktion.

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Die Stadt als Marke – Die Rolle des Brandings in der Stadtplanung

Die Stadt als Marke – Die Rolle des Brandings in der Stadtplanung

Marken haben in unserer zunehmend differenzierten, vielschichtigen und sich immer schneller wandelnden Welt eine wichtige Funktion. Sie bieten Orientierung als beständige Markierungen, Zeichen und Symbolen. Ob es sich um Konsumgüter, Dienstleistungen oder Städte handelt – Marken verkörpern ein Versprechen. Welches Versprechen geht aber von Städten aus – und welche Rolle spielt dieses in der Entwicklung und Planung der Stadt?

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Blicklandschaften

Blicklandschaften

In fast zehn Jahren ist an der Professur für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich von Professor Christophe Girot ein Portfolio aus Videostudien und transdisziplinären Forschungsarbeiten entstanden, die sich intensiv den neuen Landschaftsformen vor allem an den Rändern unserer Städte widmen.

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Aktuelle Projekte

Forschendes Lernen im Langstrassenquartier

Im Frühlingssemester 2010 untersuchen 10 Studierende des Urban Research Studios eines der vielseitigsten und umstrittensten Quartiere der Stadt: das Langstrassenquartier in Zürich. Für das Urban Research Studio – ein vom Fonds FILEP gefördertes Lehrprojekt der Professur Kees Christiaanse – ist der städtische Raum die primäre Erkenntnisquelle für städtebauliches Forschen und Lernen. Es versteht seine Fallstudien als begehbare Versuchsanordnung für verschiedenste empirische und partizipative Untersuchungen. Die Resultate des Projektes werden vom 9. Juni bis zum 17. Juli im Architekturforum Zürich zu sehen sein. Tim Rieniets

Investigation of space-time structures in public transport networks and their optimization

First results have been obtained with the developed method for public transport (PT) network design. Nearly shortest PT-lines are suited for high demand relations. For lower demanded relations circuitous PT-lines with still acceptable headways are advantageous. It turned out that a third class of PT-lines should be considered, connecting important transfer nodes with each other. This class of PT-lines shows similar forms as the magnetic streamlines of the field, connecting several magnetic poles. Bernhard Alt

Siedlungsentwicklung nach innen – Raum+ Schwyz

Der Kanton Schwyz, das Bundesamt für Raumentwicklung ARE und die Professur für Raumentwicklung haben zwischen 2007 und 2009 in einem Modellvorhaben des Bundes die Grundlagen für ein kantonales Siedlungsflächenmanagement geschaffen, indem eine Übersicht zu Siedlungsflächenpotenzialen innerhalb der bestehenden Bauzonen erarbeitet wurde. Am 26. März 2010 fand die Abschlussveranstaltung zum Modellvorhaben statt. Abschlussbericht

Auszeichnung für zeitgenössische Gartenarchitektur

Zwei der Arbeiten des Büro Vogt Landschaftsarchitekten wurden mit dem Schulthess-Gartenpreis 2010 des Schweizer Heimatschutz ausgezeichnet: die sogenannten «Blumenberge» in St. Gallen und ein kleiner Platz in Zürich. Die Preisverleihung findet am 28. Mai 2010 am Nachmittag in St. Gallen statt. Mehr

Publikationen Dezember 2009 bis Februar 2010

Auswahl

Balmer, Michael; Meister, Konrad; Waraich, Rashid A.; Horni, Andreas; Ciari, Francesco; Axhausen, Kay W. (2010): Agentenbasierte Simulation für location based services. Endbericht, F&E Förderung: Science to Market, KTI 8443.1 ESPP-ES, Datapuls AG. Zürich: IVT, ETH Zürich.
Mobilität bildet den Grundpfeiler, auf dem ortsbasierte Dienstleistungen (Location Based Services) ruhen. Mikrosimulationsmodelle zur Generierung von Moblität liefern hierzu eine vollständige Mobilitätsanalyse. Basierend auf dem Open-Source Forschungsprojekt MATSim ist dafür das erste, vollständig integrierte Umlegungs- und Verhaltensmodell für Zeit-, Routen-, Verkehrsmittel- und Ortswahl für die gesamte Schweiz entstanden. PDF

Lampugnani, Magnago Vittorio (2009): Die Utopie der Planung. In: Uta Hassler, Catherine d'Ayot (Hrsg.): Bauten der Boomjahre. Paradoxien der Erhaltung. Institut für Denkmalpflege und Bauforschung ETH Zürich. Kempten: AZ Druck und Datentechnik. S.84-103.
Auf dem CIAM-Kongress 1959 stellte Kenzo Tange neben seinen eigenen Arbeiten u.a. auch ein Projekt eines erst 31-jährigen Kollegen namens Kiyonori Kikutake vor: ein phantastisches städtebauliches Projekt, das den Titel «Ideals for the Reorganisation of Tokyo City» oder «Land for Men to Live, Sea for Machines to Function» trug und 1959 datiert war.

Lehnerer, Alex (2009): Grand Urban Rules. Designed by Joost Grootens. Amsterdam: 010 publishers.
A tribute to the city’s will to form, manifest in its vast number of steering regimes. The book contains a total of 115 significant ingredients for the Grand Projet of our contemporary metropolis. Mehr

Die vollständige Publikationsliste Dezember 09 – Februar 10 finden Sie hier

Impressum

Redaktionsteam

Anne Brandl, Institut für Städtebau
Claudia Gebert, Koordinationsstelle NSL, Chefredaktion
Christian Salewski, Institut für Städtebau
Christof Zöllig, Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme
Claudia Moll, Institut für Landschaftsarchitektur
Philipp Neff, Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung