Sara Frikech erhielt eine ETH-Medaille für ihre Doktorarbeit am Institut gta. Sie setzt sich mit einem historischen Thema in der Architektur ab Mitte des 19. Jahrhunderts auseinander.
In ihrer Dissertation „Hydrological Landscapes of Empire in Morocco: The Making of Colonial Meknès (1845-1956)“ untersuchte Sara Frikech die materielle und räumliche Kontrolle des Wassers im kolonialen Marokko. Ihre Arbeit zeigt, dass die hydraulische Infrastruktur nicht nur eine technische Angelegenheit war, sondern von grundlegender Bedeutung für die Konsolidierung und Erhaltung der französischen Kolonialmacht. Betreut wurde die Dissertation von Professor Tom Avermaete, von Professor Corey D. Ross und von der Professorin Hollyamber Kennedy.