Wie das Strassennetz die Verkehrsleistung bestimmt

ETH-​Forschende zeigen auf, dass sich die Verkehrskapazität von Städten anhand der Struktur ihres Strassennetzes vorhersagen lässt. Mit diesem Wissen können Stadtplanerinnen und Stadtplaner künftig quantitativ bestimmen, wie bauliche Eingriffe die Verkehrsleistung beeinflussen. Artikel in den ETH News

Platoon – Einsatz von LKW-Platooning-Strategien zur Verbesserung des Echtzeit-Verkehrsbetriebs auf der Autobahn

Das Platooning von LKWs wurde in vielen Studien als potentieller Ansatz betrachtet, um einige der negativen Auswirkungen des Lastwagentransports auf den Autobahnen zu reduzieren. Ein Zug von LKWs wird gebildet, indem der Abstand zwischen den LKWs verringert und gleichzeitig ihre Geschwindigkeit angepasst wird. Einerseits kann das Platooning von Mehr

SignBus – Verwendung zusätzlicher Signale zur Priorisierung von Bussen an Kreuzungen mit Verkehrssignalen

In städtischen Umgebungen, in denen Busse und Autos gemischt verkehren, können Busverspätungen an Kreuzungen mit Verkehrssignalen durch Wechselwirkungen mit dem Autoverkehr verstärkt werden. Die vorliegende Forschungsarbeit wird die Verwendung zusätzlicher Signale untersuchen, um Bussen an Kreuzungen mit Verkehrssignalen Priorität einzuräumen und gleichzeitig die negativen Auswirkungen auf Autos zu Mehr

SPEED – Geschwindigkeitsbegrenzungen in städtischen Netzen überdenken

In den letzten Jahrzehnten haben Städte auf der ganzen Welt damit begonnen, Geschwindigkeitsbegrenzungen sowohl in Wohngebieten als auch in Stadtzentren zu reduzieren. In der Schweiz gibt es beispielsweise in mehr als 700 Stadtvierteln und Gemeinden Strassen und Gebiete mit 30 km/h-Begrenzungen; zudem gibt es Initiativen, um diese auf Mehr

DIPLOMAT – DesIgn, oPtimization and controL Of urban MultimodAl sysTems

Um die Physik der urbanen Mobilität zu verstehen, muss die Verkehrsdynamik multimodaler Stadtnetze unter vielen verschiedenen Szenarien, einschliesslich verschiedener Netzeigenschaften, analysiert werden. Zu diesem Zweck kann ein aggregiertes Modell für multimodale Systeme, das dem Konzept des „three-dimensional bi-modal macroscopic fundamental diagram (3D-MFD)“ [dreidimensionalen, bimodalen, makroskopischen Fundamentaldiagramms] folgt, verwendet Mehr

ConAuto – Verkehrsregelung bei vernetzten und automatisierten Fahrzeugen

Die Entwicklung von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen ermöglicht eine flexiblere Überwachung und Steuerung der Verkehrssysteme. Ausgestattet mit Kommunikationssystemen und verschiedenen Sensoren können einem solchen System angeschlossene und automatisierte Fahrzeuge mit der Infrastruktur kommunizieren und Echtzeitinformationen wie Standort, Geschwindigkeit etc. melden. Darüber hinaus ermöglicht ein automatisiertes Fahrsystem den Verkehrsfluss Mehr

TERRAIN – Verkehrsoperationen an urbanen Verkehrsnetzen

Städte auf der ganzen Welt beginnen damit, Flächen, die bislang Autos vorbehalten waren, für andere Zwecke zu nutzen. Der Hauptzweck dieses Projekts bestand darin, die Beseitigung von Flächen im urbanen Umfeld besser zu verstehen und verschiedene analytische Ergebnisse zu liefern, die zeigen, dass es möglich ist, Strassen aus Mehr

ZurichMFD – Studie zu Anzahl und Ort von Messpunkten für einen MFD Perimeter-Steuerungsplan

Das Ziel dieses Projekts bestand darin, die Datenanforderungen für die mögliche Implementierung eines MFD-Steuerungsplans (Macroscopic Fundamental Diagram) innerhalb eines Stadtgebiets zu untersuchen. Dabei haben wir insbesondere die Genauigkeit der MFDs analysiert, die nur auf der Grundlage eines bestimmten Prozentsatzes der Verbindungen (z.B. Strassen) erstellt wurden. Dies ist besonders Mehr

INTERACTION – Verkehrsströme an nicht geregelten urbanen Kreuzungen mit unterschiedlichen Verkehrsarten

Die derzeitigen VSS-Standards zur Auslegung und Evaluierung von nicht geregelten Kreuzungen berücksichtigen nur die Konflikte zwischen privaten Fahrzeugen. Dies begrenzt leider die Anwendbarkeit der Standards in den meisten urbanen Schweizer Verkehrsnetzen, da sie nicht verwendet werden können, um andere Verkehrsarten zu modellieren, wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Fussgänger und Mehr

MULTITUDE – Methoden und Werzeuge für die Kalibrierung und Validierung von Verkehrssimulationsmodellen (COST TU0903)

MULTITUDE ist ein gemeinsames Forschungsprojekt, das im Rahmen des COST-Programms der Europäischen Union (COST Action TU0903) finanziert wird. Das Hauptziel bestand darin, Methoden und Verfahren zur Unterstützung des Einsatzes von Verkehrssimulationsmodellen zu entwickeln, zu implementieren und ihre Verwendung zu fördern, und zwar insbesondere im Hinblick auf die Kalibrierung Mehr

ParkSur – Verfahren zur Evaluierung von Kosten und der Genauigkeit von Parküberwachungsstudien

Bei Verkehrsüberwachungen prüfen die Verkehrsüberwacher den Parkbereich alle δ Minuten (d.h. in regelmässigen Abständen) und notieren das Kennzeichen des Fahrzeugs, das den jeweiligen Parkplatz belegt. Um die durchschnittliche Parkdauer zu ermitteln, wird anhand der mittleren Parkdauer jedes beobachteten Fahrzeugs ein Schätzwert ermittelt. Obwohl die Ergebnisse aus bekannten Gründen Mehr

CSV – Kalibrierungsstudie für VISSIM

Die Stadt Zürich hat «Verkehr In Städten – Simulationsmodell» (VISSIM) angeschafft, eine mikroskopische, multi-modale Verkehrsfluss-Simulationssoftware, um wirkungsvolle Modelle des Verkehrsaufkommens innerhalb der Stadt zu erstellen. VISSIM ist eine verbreitete Simulationssoftware mit vielen Anwendungsmöglichkeiten und hohem Potenzial. Wie andere kommerzielle mikroskopische Verkehrssimulationssoftware weist VISSIM eine grosse Zahl von Eingabeparametern auf Mehr

Dr. Monica Menendez | Strassenverkehrstechnik

Monica Menendez wurde im Oktober 2010 mit der Leitung der Forschungsgruppe Strassenverkehrstechnik am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme (IVT) der ETH Zürich betraut. Davor war sie für Bain & Company in San Francisco als Unternehmensberaterin tätig. In die Firma eingetreten war sie 2006 als frisch promovierte Bau- und Umweltingenieurin, die ihre Abschlüsse (MSc, PhD) an der Universität von Kalifornien, Berkeley, erworben hatte.