Prof. Christophe Girot | Landschaftsarchitektur

Christophe Girot ist seit 2001 ordentlicher Professor für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich. Im Jahr 2005 gründete er das Institut für Landschaftsarchitektur (ILA). Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er praktizierender Landschaftsarchitekt und Inhaber des Ateliers Girot in Zürich.

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Die Professur ist in drei Arbeitsbereichen organisiert: DesignLab, MediaLab und TheoryLab.

Im DesignLab werden grossmassstäbliche Landschaftsprojekte entwickelt, die traditionelle Landschaftsgestaltung mit fortschrittlichen CNC-Modellbautechniken kombinieren. Darüber hinaus werden neue Entwurfsmethoden und digitale Werkzeuge unter Einbeziehung aktueller Entwicklungen der Informationstechnologie erforscht, und innerhalb einer landschaftsspezifischen Fragestellung überprüft.

Das MediaLab verwendet ein Repertoire an unterschiedlichen, audiovisuellen Medien, um eine kritische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung von Landschaft zu fördern. Kontinuierlich wird dabei das gestalterische Potential von visuellen und akustischen Wirkungs- und Darstellungsweisen in der Landschaftsarchitektur erforscht, reflektiert und verfeinert.

Das TheoryLab beleuchtet die Geschichte der Landschaftsarchitektur des 19. und 20. Jahrhunderts und treibt mit aktuellen, internationalen Themen die Theoriebildung der Profession voran. Die Vorlesungsreihen des TheoryLabs geben Einblicke in die Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur, und regen ein reflektiertes Entwurfsverständnis an.

Die Ergebnisse aus Forschung und Lehre sowie Anthologien zu theoretischen Fragestellungen werden in der Publikationsreihe Pamphlet vorgestellt. Die wissenschaftliche Publikationsreihe Landscript mit internationalem Editorial Board widmet sich zeitgenössischer Landschaftsästhetik sowie der Immanenz von Landschaftsarchitektur in unserer Kultur

Im Jahre 2010 wurde zusammen mit Adrienne Grêt-Régamey (IRL) das Landscape Visualization and Modeling Lab LVML gegründet, das seit Frühjahr 2016 durch ein AudioVisual Lab ergänzt wird.